Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 28.05.2019 den Bebauungsplan-Nr. 57 „In der Wanne-Ost.“ in der Fassung vom 12.06.2018, zuletzt geändert am 28.05.2019 als Satzung beschlossen.

Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan ist der Geltungsbereich des Bebauungsplans als gemischte Baufläche, als Wohnbaufläche und als Fläche für die Landwirtschaft (Gärtnerei) dargestellt. Die geplante Nutzungsänderung für den größeren Teil in ein allgemeines Wohngebiet und ein Mischgebiet Dorf kann nicht aus dem rechtswirksamen Flächennutzungsplan entwickelt werden. Aufgrund des Bauleitplanverfahrens gemäß § 13 a BauGB wird der Flächennutzungsplan im Wege der Berichtung angepasst. Der Bebauungsplan-Nr. 57 tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft. (§ 10 Abs. 3 BauGB)

Der Bebauungsplan bestehend aus

  • Teil I: Planzeichnung, Zeichenerklärung und Verfahrensvermerke, sowie
  • Teil II: Allg. Vorschriften, Textliche Festsetzungen für WA 1 und MD 1, textliche Festsetzungen für WA 2 und MD 2, textliche Hinweise und Begründung, sowie Anlagen:
  • Baugrundgutachten IGA- Ingenieurgesellschaft Augsburg vom 09.September 2016
  • Gutachten – Hydraulische Kapazität der Mischwasserkanalisation in der Burggasse und der Spitalgasse – Steinbacher-Consult – 21.11.2018

liegt im Rathaus Dinkelscherben, Bauamt, Augsburger Straße 4 - 6, 86464 Dinkelscherben während der folgenden Dienststunden auf Dauer zu jedermanns Einsicht öffentlich aus:

  • Montag bis Freitag von     08.00 bis 12.00 Uhr
  • Donnerstag            von     15.00 bis 18.00 Uhr

Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Des Weiteren kann der Bebauungsplan auf unserer Homepage www.dinkelscherben.info, eingesehen werden. Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen. Unbeachtlich werden demnach

  • eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  • eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  • nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Dinkelscherben, 6.6.2019

Kalb, 1. Bürgermeister