Amtliche Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung nach § 4a Abs. 3 BauGB

 

zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 56 mit Grünordnungsplan „Gewerbegebiet Ost“ der Gemeinde Markt Dinkelscherben.

Die Gemeindevertretung des Marktes Dinkelscherben hat am 16.10.2018 in der öffentlichen Sitzung den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans in der Fassung vom 16.10.2018 gebilligt und beschlossen, diesen nach § 4a Abs. 3 BauGB erneut öffentlich auszulegen.  Auf Grund der eingegangenen Stellungnahmen während der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB, wurde der Entwurf entsprechend geändert und ergänzt. Die Änderungen erfordern eine erneute öffentliche Auslegung bzw. Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen folgende Punkte:

Ziffer 1.1:        Art der baulichen Nutzung
Ziffer 2.:          Maß der baulichen Nutzung
Ziffer 4.:          Abgrabungen Aufschüttungen
Ziffer 6.2.2:     Grünordnung
Ziffer 6.2.3:     Grünordnung
Ziffer 6.3.:       Ausgleich
C-Hinweise – Brandschutz
Planzeichnung: Lage - Zufahrt

Stellungnahmen können zum gesamten Inhalt der Satzung abgegeben werden. Von der Möglichkeit zur verkürzten Auslegungszeit wird abgesehen. Der Entwurf des Bebauungsplanes in der Fassung 16.10.2018 bestehend aus Satzungstext, Planzeichnung, Begründung und Umweltbericht wird
in der Zeit vom 16.11. bis 17.12.2018 
im Rathaus Dinkelscherben, Bauamt, Augsburger Str. 4-6, 86424 Dinkelscherben
während der folgenden Dienststunden öffentlich ausgelegt:
Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Hiervon abweichende Zeiten zur Einsichtnahme können mit der Verwaltung vereinbart werden. Während der Auslegungszeit ist der gesamte Planentwurf ebenfalls auf unserer Homepage www.dinkelscherben.info einzusehen. Folgende umweltbezogene Information liegt zusätzlich zur Einsicht aus: Schalltechnische Untersuchung des Ing.-Büros Kottermair GmbH vom 27.04.2017

Während der Auslegungsfrist können beim Markt Dinkelscherben Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.
Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht werden, aber hätten geltend gemacht werden können. Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzungen von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie der Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.
Unbeachtlich werden demnach
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und
2. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,
wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.