Am 12.7.2018 wurde beim Gesundheitsamt beantragt, dass die Anzahl der Chlorkonzentrationsmessungen von drei Messungen pro Tag auf eine Messung pro Tag reduziert wird. Auch wurde beantragt, auf ca. die Hälfte der Messstellen zu verzichten. Die drei Werte der Chlorkonzentration Früh - Mittag - Abend an den einzelnen Messstellen sind auf Grund der Messgenauigkeit und auf Grund des schwankenden Verbrauchs unterschiedlich, aber im zulässigen Bereich. Die Protokolle werden nur einmal am pro Tag ausgewertet. Viele Messstellen liegen hintereinander an einer Leitung, die Messung am Ende der Leitung reicht aus. So könnte man die verbleibenden ca. 1/6 Messungen selber machen und die Kosten von derzeit ca. 10.000 Euro pro Woche auf weniger als 2.000 Euro pro Woche senken. Der Antrag der Gemeinde wurde vom Gesundheistamt am 20.7.2018 größtenteils abgelehnt. Nur die Anzahl der Messtellen im Versorgunsgebiet Dinkelscherben darf reduziert werden. Begründung der Ablehnung: "Sollten die Messungen nur noch einmal am Tag vorgenommen werden, kann nicht sichergestellt werden kann, ob die Chlorkonzentrationen durchgängig eingehalten werden. Sollte die Chlorkonzentration an einer oder mehrerer Chlormessstellen unterschritten werden, müsste sofort eine Abkochanordnung ergehen." Der externe Dienstleister musste nun bis zum Ende der großen Ferien weiter beauftragt werden. Der Wasserpreis erhöht sich weiterhin kalkulatorisch um ca. 2 Cent pro m³ pro Woche. Alle Chlormessprotokolle finden Sie hier!