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wappen-breitenbronn Das Pfarrdorf Breitenbronn liegt am Südrand der Reischenau. Zur Gemeinde Breitenbronn zählt auch der 1 km südwestlich von dem Gemeindehauptort gelegene Weiler Holzara. Das Gemeindegebiet umfasst mit Einschluss von 224,6 ha Waldflächen insgesamt 607,06 ha.
Als Entstehungszeit der Siedlung Breitenbronn wird man wohl das elfte Jahrhundert annehmen dürfen. Der Ortsname ("Braittenbrunnen") erscheint zum ersten Mal in einer Urkunde des Papstes Alexander I. vom 23. März 1255. Der Ort stand ursprünglich im Besitze der Bischöfe von Augsburg und gehörte zu dem Amtslehen der bischöflichen Schirmvögte. Nachdem die mit der Untervogtei belehnten Herren von Kemnat in nächster Nähe von Breitenbronn südlich auf der Höhe die Burg Hattenberg erbaut hatten, kam das Dorf in Abhängigkeit von der dortigen Burgherrschaft und nach der Zerstörung der Burg durch Kauf wieder an das Hochstift Augsburg. 1455 gelangte Breitenbronn zunächst im Wege der Pfandschaft und dann 1641 durch Kauf an das Domkapitel Augsburg. Dieses blieb fortan im Besitze des Ortes und unterhielt dort ein Obervogtamt, bis das Dorf 1803 in Auswirkung der Säkularisation an Bayern überging.
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1978 wurde die Gemeinde Breitenbronn in den Markt Dinkelscherben eingegliedert. Die Pfarrkirche St. Margaretha steht mitten im Dorf auf einer kleinen Anhöhe. Sie ist mit ihrem Kuppelturm ein Bau aus dem 18. Jahrhundert und angeblich 1735 geweiht worden. 1897 fand eine Restaurierung der Pfarrkirche statt. Das Pfarrhaus stammt aus dem Jahre 1740.
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